2018 - Boystown

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2018

Chronik
Nachfolgend der Jahresbericht 2018. Er ist an alle Förderer unseres Heimes in Mananthavady versandt worden. Interessenten können ihn auch hier herunterladen.
 

Dr. Michael Dörr               41466 Neuss, 12.01.2019
im Auftrag der Pfarrgemeinde
St. Elisabeth und Hubertus, Neuss  

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde unserer Boystown-Initiative,
 
„ganz herzlich wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr. Es ist eine Weile her, seit wir uns gehört haben. Hoffentlich geht es Ihnen gut.
 
 
Nächstes Jahr haben wir den Besuch beim Papst. In diesem Zusammenhang möchte ich auch Sie besuchen. Wenn alles nach unserem Plan läuft, wird der Besuch im September stattfinden.
 
Ihnen alles Gute und viel Gottessegen!“
 
Mit diesen Worten und der erfreulichen Ankündigung seines baldigen Besuches grüßt uns aktuell seine Exzellenz Bischof  Dr. Jose Porunnedom aus Mananthavady, dem Bistum des von uns unterstützten Waisenheimes Boystown.
 
 
Ostern 2018
 
„Lieber Dr. Dörr, liebe Mitglieder des Arbeitskreises!
 
Grüße aus Mananthavady. Ich hoffe, dass es Ihnen gut geht. Ich wünsche Ihnen ein sehr fruchtbares und gesegnetes Osterfest und den Frieden und die Freude des auferstandenen Herrn. Ich war in diesen Tagen sehr beschäftigt. Deshalb konnte ich nicht früher schreiben. Wenn sie diesen Gruß erhalten, wird Ostern bereits vorbei sein. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Liebe zu mir und meiner Diözese, besonders Boystown.
 
 
In Bezug auf das Kinderheim sind Ihnen schon die Veränderungen bewusst, hoffe ich. Wie ich Ihnen schon früher nach dem neuen Gesetz geschrieben habe, sind wir nicht mehr in der Lage, es in der früheren Form fortzusetzen. Also haben wir es in ein Hostel (Jugendherberge) umgewandelt.
 
Die wichtigsten Änderungen sind folgende: Wir werden nur Jungen aus diesem Jahr aufnehmen. Das Alter der Aufnahme wird 5. Klasse oder 10. Lebensjahr sein. Nur die Kinder, die die Klassen bestehen können, werden zugelassen.
 
Es gibt auch andere kleinere Änderungen. Wir warten ab, ob die Regierung weitere Regeln aufstellt. Bitte erinnern Sie sich an die Kinder in Ihren Gebeten. Ich bete für Sie alle. Ihre Liebe und Fürsorge für die Kinder ist wirklich sehr inspirierend für uns. Dem Engagement von Dr. Dörr verdanken wir viel. Wir schätzen Ihre Hilfe sehr.
 
Mit allen guten Wünschen und schönen Grüßen, herzlichst
 
Bischof Jose Porunnedom“
 
 
17.10.2018: Neuigkeiten aus Boystown
 
Bischof Dr. José Porunnedom schreibt:
 
„Sehr geehrter Herr Dörr,
 
herzliche Grüße von Bischof Jose Porunnedom aus Mananthavady. Ich hoffe, dass es allen im Arbeitskreis gut geht. Uns hier in Mananthavady geht es soweit auch gut.
 
Wie Sie alle sicherlich schon wissen, hat die Zentral-Regierung in Delhi ein neues Gesetz erlassen, das sehr hohe, unserer Meinung nach nicht erfüllbare Anforderungen an uns stellt. Deshalb ist es nicht möglich, das Boystown-Kinderheim weiterhin in der bisherigen Form und unter dem gleichen Namen weiterzuführen.
 
In den Sommerferien und in diesem Jahr werden wir unser Kinderheim neu streichen. Das ganze Gebäude soll freundlich und richtig schön "herausgeputzt" werden. Das war auch dank Ihrer großzügigen Spenden möglich. Vielen Dank dafür.
 
Während der Sommerferien haben wir dennoch versucht, wie immer, neue Jungen für unser sogenanntes Hostel zu gewinnen. Leider wollten nur 18 Jungen kommen. In den letzten Jahren hatten wir viele Jungen und dieses Jahr nur diese
 
achtzehn. Aus diesem Grund können wir, wie in den letzten Jahren, unser Kinderheim nicht mehr weiterführen.
 
Deshalb haben wir noch einmal überlegt und dann beschlossen, das Hostel nur für dieses Jahr für die Renovierung zu schließen. Wir haben ein Kinderheim nur für Mädchen ca. 15 Kilometer entfernt von Boystown mit Namen ,,Sankt Peter".
 
Dort hatten wir Mädchen; aber dieses Sankt Peter-Hostel (das nun ehemalige Sankt Peter-Kinderheim für Mädchen) haben wir geschlossen.
 
Dann haben wir entschieden, die 18 Jungen nur für dieses Jahr nach Sankt Peter zu schicken. Aber wir wollen versuchen, es nach diesem neuen Gesetz weiterzuführen. Wir haben deshalb jetzt die 18 Jungen des Boystown-Hostel gemeinsam in Sankt Peter. Jetzt haben wir nur Jungen in Sankt Peter, da wir ja keine Mädchen in Sankt Peter aufnehmen dürfen. Das ist nicht nur bei uns so, sondern in allen Kinderheimen für Mädchen.
 
In der neuen Form als Hostel ist es uns möglich, mit der bisherigen Personalstärke weiterzuarbeiten: Direktor, zwei Schwestern und eine Küchenfrau.
 
Daher geht meine große Bitte an Sie alle im Arbeitskreis, uns auch in der Zukunft in der gleichen Weise wie in den vielen Jahren vorher zu unterstützen. Nur so ist es uns möglich, auch weiterhin bedürftigen Kindern zu helfen.
 
Im neuen System als Hostel sollen die Familien je nach ihrer finanziellen Situation auch einen kleinen Beitrag für den Aufenthalt im Hostel leisten. Wenn die Familien kein Geld bezahlen können, werden wir die vollen Kosten übernehmen.
 
Der Unterhalt des Hostels wird wie bisher, Gott sei es gedankt, von Ihnen in Neuss geleistet. Auf jeden Fall werden wir das Geld, das Sie uns schicken, ausschließlich zum Wohl der Kinder verwenden.
 
Nun haben wir im Boystown-Hostel keine Kinder mehr. Wie gesagt: die 18 Kinder sind für dieses Jahr im Sankt Peter-Hostel. Sie alle fahren mit dem Schulbus zur Schule. Der Bus fährt um 8.00 Uhr von Sankt Peter ab und die Jungen kommen um 17 Uhr zurück. Die Kinder gehen in die Schule mit Namen "Sankt Joseph Schule, Mananthavady". Sie liegt in der Nähe unserer Kathedral-Kirche. Wie schon gesagt, gibt es dort wie immer einen Direktor, drei Schwestern, eine Lehrerin und zwei Küchenfrauen. Ich habe im letzten Monat die Kinder in Sankt Peter besucht und sie alle sind sehr froh und zufrieden. In Boystown werden wir schauen, wie es im nächsten Schuljahr weitergeht. Sollten wir genug Kinder bekommen, dann werden wir das Hostel Boystown weiter führen. Sonst müssten wir eine andere Möglichkeit finden.
 
Ganz besonders liegt es mir am Herzen, Ihnen meinen Dank für alles zu sagen; besonders dafür, dass sie immer für uns und für alles Verständnis hatten und haben.
 
Danke für alles, ganz besonders im Namen aller 18 Jungen. So sende ich Ihnen allen, Ihren Familien und unseren Freunden des Arbeitskreises der Pfarrgemeinde St. Elisabeth und Hubertus in Neuss - Reuschenberg, besonders auch an Sie Herr Dörr, herzliche Grüße.
 
In der Liebe des Herrn verbunden grüßt Sie alle
lhr
Bischof von Mananthavady
Bischof Jose Porunnedom“

 
 
Etat
 
Unsere Spendeneinnahmen in 2018 betrugen exorbitante 18.869,58 €, die zweithöchste Einnahme in den letzten 20 Jahren. Hiervon musste als einzige Abgabe 99,53 € an ermäßigten Kontogebühren abgeführt werden. Das Theaterensemble Kabäuske steuerte ebenso wie die Sparkasse Neuss je 1000 € bei. Die restlichen Beträge waren sehr großzügige individuelle Spenden.
 
Ihnen allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für Ihre finanzielle Unterstützung, nicht nur aus meiner Feder sondern auch im Namen der in unsere Obhut gegebenen Kinder und der dortigen Verantwortlichen!
 
Insgesamt steht unserem Projekt momentan ein Betrag von 25.957,14 € zur Verfügung.  

 
Ausblick

Sie haben es gelesen, die Entwicklung in Indien hinsichtlich unseres Heimes Boystown bleibt spannend, doch wir sind zuversichtlich und hoffen auf eine baldige Rückkehr der Jungen in das renovierte Haus.
 
Bischof Dr. Jose Porunnedom wird uns im September sicher über den aktuellen Sachstand informieren. Eine Einladung zu seinem besuch wird Ihnen natürlich rechtzeitig überstellt.
 
So darf ich mich für heute mit den besten Wünschen für das verbleibende Jahr 2019 verabschieden.   
 
Herzlichst
Ihr Michael Dörr
 
Boystown-Konto der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth und Hubertus:
IBAN :  DE44 3055 0000 0000 2313 73
BIC :  WELA DE DN
 
 


 
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü